Weinfelder Maar:
Das Weinfelder Maar – auch bekannt als Totenmaar – ist eines der drei so genannten Dauner Maare. Es liegt etwa 2 Kilometer von unserer Kreisstadt Daun entfernt bei der Ortsgemeinde Schalkenmehren zwischen dem Gemündener und dem Schalkenmehrener Maar. Es hat einen Durchmesser von rund 525 Metern und ist 51 Meter tief. Damit ist es das tiefste der drei Dauner Maare. Es ist das jüngste und mit 487 Metern über dem Meeresspiegel höchstgelegene der drei dicht nebeneinander liegenden Maare, die vor 20.000 bis 30.000 Jahren entstanden. Die ehemalige Pfarrkirche von Weinfeld ist die landschaftsprägende Kirche des an der Pest im 16. Jahrhundert untergegangenen gleichnamigen Dorfes. Der niedrige Westturm und der quadratische kreuzrippengewölbte Chor aus dem 14 Jh. sind gotisch, das zweiachsige flachgedeckte Schiff stammt aus 1723. Am Westrand des Maarkegels treten Schlacken- und Devonschiefer zutage.
Weitere Infos: Weinfelder Maar – Natur und Geopark Vulkaneifel
Schalkenmehrener Maar: Das Schalkenmehrener Maar war ursprünglich ein Doppelmaar und wurde benannt nach dem am Südufer gelegenen Dorf Schalkenmehren. Der verlandete östliche Teil des Maares hat Flachmoorvegetation. Im Schalkenmehrener Maar ist Schwimmen erlaubt und es gibt viele Möglichkeiten, sich im Wasser zu erfrischen. Das Maar bietet ein Naturfreibad, das besonders im Hochsommer bei Familien beliebt ist. Schwimmen im Vulkan – ein einmaliges Erlebnis in der Vulkaneifel!
Weitere Infos: Schalkenmehrener Maar – Natur und Geopark Vulkaneifel