32. Mühlsteinhöhle Rother Kopf: Schwer geschuftet

32. Mühlsteinhöhle Rother Kopf: Schwer geschuftet

  • Mühlsteinhöhle Rother Kopf
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Ein Vulkan bricht aus. Glühende Lavatropfen schleudern aus dem Schlot und fallen auf weitere Lavafetzen, die bei den vorangegangenen Ausbrüchen bereits ausgespuckt wurden. Die vielen Lavafetzen verschmelzen miteinander und erkalten. Dies ist die Geburtsstunde der Basaltschlackenbänke, aus denen  Jahrtausende später die Menschen ihren Nutzen ziehen. Denn das blasenreiche, poröse Gestein eignet sich hervorragend als Mühlstein, da sich durch den ständigen Abrieb immer neue Poren öffnen, die den Stein scharf halten. Im 13. Jahrhundert beginnt man hier am Rother Kopf mit dem Abbau, der mit den damaligen Werkzeugen gar nicht so einfach ist.

Die Arbeiter müssen die Mühlsteine meist über dem Kopf aus der Felswand schlagen. Zwischen Rohform und Wand wird rundum gleichmäßig eine immer tiefere Nut eingehauen. Wenn der Stein nur noch durch kleine Stege mit der Wand verbunden ist, werden Holzkeile in die Zwischenräume geschoben. Diese quellen durch Wässerung auf, sprengen die letzten Verbindungen und der Mühlstein löst sich aus der Wand.

TIPP: Die Erkundung der Höhlen ist auf eigene Gefahr möglich. Bitte denken Sie an eine starke Taschenlampe und achten Sie auf Überhänge in Kopfhöhe.

 

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Sehenswürdigkeiten

Willi Basalt

Die Etappe 9 des Eifelsteigs von Hillesheim nach Gerolstein führt unmittelbar zu den Mühlsteinhöhen Rother Kopf vorbei. Weiterer Wandertip: Mühlsteinweg bei Müllenborn (9,9 km) oder Stauseerunde zwischen Gerolstein, Müllenborn und Roth (9 km)

Willi Basalt

Ein Vulkan bricht aus. Glühende Lavatropfen schleudern aus dem Schlot und fallen auf weitere Lavafetzen, die bei den vorangegangenen Ausbrüchen bereits ausgespuckt wurden. Die vielen Lavafetzen verschmelzen miteinander und erkalten. Dies ist die Geburtsstunde der Basaltschlackenbänke, aus denen  Jahrtausende später die Menschen ihren Nutzen ziehen. Denn das blasenreiche, poröse Gestein eignet sich hervorragend als Mühlstein, da sich durch den ständigen Abrieb immer neue Poren öffnen, die den Stein scharf halten. Im 13. Jahrhundert beginnt man hier am Rother Kopf mit dem Abbau, der mit den damaligen Werkzeugen gar nicht so einfach ist.

Mühlsteinhöhle Rother Kopf
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